#22: Raus aus dem Wartezimmer: Warum ich seit Jahren denselben Poetry Slam höre

Es gibt Texte, die hört man einmal, findet sie nett und vergisst sie wieder. Und dann gibt es Texte, die begleiten einen über Jahre. Sie wachsen mit einem mit. Jedes Mal, wenn ich in einer nachdenklichen Stimmung bin, drücke ich auf Play und höre mir einen ganz bestimmten Auftritt an: „One Day“ von Julia Engelmann. … Weiterlesen

#21: Wenn die Welt keine Scheibe mehr ist: Vom Ausbrechen und Freischwimmen

Manchmal braucht es nur ein paar Takte, um eine ganze Lebensphase auf den Punkt zu bringen. Bei mir war es vor Kurzem wieder so. Der Song „Kein Wort!“ von SDP. Die ersten Zeilen des Tracks ziehen einen direkt hinein in eine altbekannte, erdrückende Schwere: Der Kerker als eigenes Zimmer. Ein Bild, das unbarmherzig tief sitzt, … Weiterlesen