Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du stehst in der Schlange im Supermarkt, sitzt im Meeting oder läufst durch die Stadt, und plötzlich trifft dich eine Erkenntnis wie ein Schlag: Ich laufe hier nur mit. Ich funktioniere nach einem Drehbuch, das ich nicht selbst geschrieben habe.
Genau so ging es mir jahrelang. Ich war der perfekte Statist in meinem eigenen Leben. Physisch anwesend, aber emotional unsichtbar. Ich habe mich angepasst, habe leise genickt, wenn ich eigentlich laut widersprechen wollte. Ich habe gewartet – auf Erlaubnis, auf Anerkennung, auf den richtigen Moment. Aber dieser Moment ist nie gekommen. Bis ich verstanden habe, dass ich mir die Erlaubnis selbst geben muss. Das hier ist kein Mitlaufen mehr. Das hier ist der Moment, in dem ich das Schweigen breche.
Mein Name ist Maik. Ohne Maske, ohne Verstecken. Und das hier ist mein Hauptquartier.
Wie wir ab jetzt Spuren suchen
Ich werde dir hier keine klassische, staubige Biografie auftischen. Niemand braucht eine chronologische Liste von Jahreszahlen, die sich trocken anfühlt wie ein altes Geschichtsbuch. Mein Ansatz ist ein anderer: Ich nutze das Hier und Jetzt als meinen Anker.
Jede Woche wirft uns der Alltag Situationen vor die Füße – im Job, in Beziehungen oder einfach beim Nachdenken am Abend. Oft merken wir gar nicht, dass diese aktuellen Momente ein verdammt langes Echo haben. Sie greifen tief zurück in die Vergangenheit. Sie graben die alten Wurzeln aus – die Momente, in denen wir gelernt haben, wie wir zu funktionieren haben, oder in denen wir uns vorgenommen haben, irgendwann laut zu sein.
Deshalb schlage ich ab jetzt jede Woche eine Brücke. Ich schnappe mir ein aktuelles Erlebnis und nutze es als Lupe, um die Geschichte dahinter freizulegen. Es ist eine Spurensuche im eigenen Leben. Ungeschönt, manchmal unbequem, aber immer real und mit dem nötigen Blick für die Ironie des Lebens.
Denn am Ende steht über diesem Projekt ein ganz klares Versprechen:
Maikrofon – Hier wird laut gedacht und ausgesprochen, was lange still war.
Ich habe lange genug geschwiegen und mich angepasst. Ich lade dich ein, mich auf diesem Weg zu begleiten. Vielleicht entdeckst du in meinen Geschichten ja auch ein Stück von deiner eigenen.
Schön, dass du da bist und mir zuhörst. Tritt näher, das Maikrofon ist ab jetzt geöffnet.
Dein Maik