#12: Die Lupe für dein „B“: Wie du mit vier Ohren deine Gefühle entschlüsselst

Im letzten Beitrag haben wir uns angeschaut, wie das ABC-Modell aus der kognitiven Verhaltenstherapie funktioniert. Wir haben gelernt: Ein äußeres Ereignis (A) führt nicht direkt zu unseren Gefühlen (C). Dazwischen liegt immer unsere Bewertung (B). Das Problem im Alltag ist nur: Dieses „B“ läuft oft so verdammt schnell und automatisch ab, dass wir es gar … Weiterlesen

#11: Das ABC deiner Gefühle: Warum die moderne Verhaltenstherapie eigentlich 2.000 Jahre alt ist

Wenn heute jemand von einer „kognitiven Verhaltenstherapie“ (KVT) spricht, klingt das nach modernster klinischer Psychologie, sterilen Praxisräumen und wissenschaftlichen High-Tech-Studien. Und das stimmt auch – die KVT ist weltweit eine der erfolgreichsten und wissenschaftlich am besten belegten Therapiemethoden. Was die wenigsten wissen: Die Blaupause für diese moderne Therapie wurde nicht im 20. Jahrhundert in einer … Weiterlesen

#10: Stoizismus für den Alltag: Warum die antike Philosophie keine neue To-Do-Liste ist

Wer heute im Internet nach „Stoizismus“ sucht, landet schnell in einer Welt aus Eisbädern, 5-Uhr-Morgens-Routinen und maximaler Selbstdisziplin. Irgendwo falsch abgebogen zwischen Silicon Valley und Fitness-Influencern wurde aus einer 2.000 Jahre alten Philosophie plötzlich das ultimative Werkzeug zur Selbstoptimierung. Höher, schneller, weiter – und dabei bitte eiskalt und hocheffizient funktionieren. Aber Hand aufs Herz: Wer … Weiterlesen

#9: Das Gedankensieb: Warum wir uns oft selbst ausschließen – und wie wir uns den Platz zurückholen

Kennst du dieses plötzliche, ziehende Gefühl in der Magengegend, wenn du merkst, dass andere etwas ohne dich unternehmen? Ein kurzes Aufflackern von Unsicherheit, gefolgt von der leisen Frage: „Warum bin ich eigentlich nicht dabei? Haben die was gegen mich?“ Es ist ein zutiefst menschliches Gefühl. Unser Gehirn ist evolutionär darauf gepolt, Alarm zu schlagen, sobald … Weiterlesen

#8: Wenn Zahlen das Leben auffressen: Mein Abschied von der Optimierungs-Diktatur

Wir leben in einer Welt, die uns ständig entgegenschreit, dass wir nicht genug sind. Schneller, schlanker, produktiver. Optimier dich, optimiere deinen Schlaf, deine Schritte, deine Makronährstoffe – sonst verpasst du dein Leben. Lange Zeit habe ich dieses Spiel nicht nur mitgespielt, ich habe es perfektioniert. Ich saß an der Spitze meiner eigenen, inneren Kontrollbehörde. Heute, … Weiterlesen

#7: Laut gedacht: Warum ich mein inneres Tagebuch mit der Welt teile

Kennst du das? Nach außen hin läuft alles perfekt. Du lächelst, du funktionierst, du machst auf „Friede, Freude, Eierkuchen“. Aber im Inneren sieht es ganz anders aus. Die Probleme werden nicht gelöst, sondern still und heimlich in sich hineingefressen. Ein verdammt anstrengender Fulltime-Job, der unendlich viel Kraft kostet. Ich habe diesen Job lange Zeit gemacht. … Weiterlesen

#6: Mein eigenes „Hakuna Matata“: Warum uns eine Schutzblase retten kann – und warum wir sie irgendwann verlassen müssen

Wer mit Disney aufgewachsen ist, kennt die Hymne der absoluten Unbeschwertheit: Hakuna Matata. Ein Lied, das nach Sommer, Sonne und unkompliziertem Glück klingt. Jahrezehntelang war dieser Song für mich genau das: ein absolut positiv besetzter Soundtrack für das unbeschwerte „Lebe den Tag“. Doch wenn man genauer hinschaut, hat diese Lebensphilosophie eine faszinierende Doppelbödigkeit. Sie ist … Weiterlesen

#5: Wenn Melodien Geschichten erzählen: Über Asche, Aufbruch und den Mut, den eigenen Platz einzunehmen

Kennst du diese Songs? Diese Lieder, bei denen die allerersten Töne ausreichen, um eine Gänsehaut auszulösen? Ein einzelnes Instrument setzt ein – eine einsame Okarina, eine sanfte Naturflöte im Dunkeln. Sie flüstern uns etwas zu, umgehen den Kopf und treffen uns mitten ins Herz. Zwei Stücke haben diese Magie für mich ganz besonders eingefangen: Lugias … Weiterlesen

#4: Wenn der innere Projektmanager ungefragt Überstunden macht

Kennt ihr dieses Geräusch im Kopf? Dieses leise „Klick-Klack“, gefolgt von einem hochfrequenten Summen, sobald jemand im Freundeskreis auch nur ansatzweise ein Problem erwähnt? Bei mir lief dieses Geräusch jahrelang in Dauerschleife. Ich nenne es mein internes Problem-Suchradar. Und lange Zeit dachte ich, dieses Radar sei meine größte Stärke als Freund. Spoiler: Es ist vor … Weiterlesen

#3: Das Ende des emotionalen Stoßdämpfers: Wie ich aufhörte, mich für andere zu verbiegen

Kennst du diesen seltsamen Doppelstandard, den wir manchmal an den Tag legen? Wenn jemand über deine Freunde herzieht, wirst du sofort zum Löwen. Du stellst dich schützend vor sie, ziehst Grenzen und forderst Respekt ein. Aber wenn die verbalen Spitzen, die Abwertungen und die unfairen Schuldzuweisungen gegen dich selbst gerichtet sind? Dann fährst du die … Weiterlesen