#6: Mein eigenes „Hakuna Matata“: Warum uns eine Schutzblase retten kann – und warum wir sie irgendwann verlassen müssen

Wer mit Disney aufgewachsen ist, kennt die Hymne der absoluten Unbeschwertheit: Hakuna Matata. Ein Lied, das nach Sommer, Sonne und unkompliziertem Glück klingt. Jahrezehntelang war dieser Song für mich genau das: ein absolut positiv besetzter Soundtrack für das unbeschwerte „Lebe den Tag“. Doch wenn man genauer hinschaut, hat diese Lebensphilosophie eine faszinierende Doppelbödigkeit. Sie ist … Weiterlesen

#5: Wenn Melodien Geschichten erzählen: Über Asche, Aufbruch und den Mut, den eigenen Platz einzunehmen

Kennst du diese Songs? Diese Lieder, bei denen die allerersten Töne ausreichen, um eine Gänsehaut auszulösen? Ein einzelnes Instrument setzt ein – eine einsame Okarina, eine sanfte Naturflöte im Dunkeln. Sie flüstern uns etwas zu, umgehen den Kopf und treffen uns mitten ins Herz. Zwei Stücke haben diese Magie für mich ganz besonders eingefangen: Lugias … Weiterlesen

#4: Wenn der innere Projektmanager ungefragt Überstunden macht

Kennt ihr dieses Geräusch im Kopf? Dieses leise „Klick-Klack“, gefolgt von einem hochfrequenten Summen, sobald jemand im Freundeskreis auch nur ansatzweise ein Problem erwähnt? Bei mir lief dieses Geräusch jahrelang in Dauerschleife. Ich nenne es mein internes Problem-Suchradar. Und lange Zeit dachte ich, dieses Radar sei meine größte Stärke als Freund. Spoiler: Es ist vor … Weiterlesen

#3: Das Ende des emotionalen Stoßdämpfers: Wie ich aufhörte, mich für andere zu verbiegen

Kennst du diesen seltsamen Doppelstandard, den wir manchmal an den Tag legen? Wenn jemand über deine Freunde herzieht, wirst du sofort zum Löwen. Du stellst dich schützend vor sie, ziehst Grenzen und forderst Respekt ein. Aber wenn die verbalen Spitzen, die Abwertungen und die unfairen Schuldzuweisungen gegen dich selbst gerichtet sind? Dann fährst du die … Weiterlesen

#2: Die Eisenkugel am Fuß: Warum mein Gehirn manchmal kurzschließt (und warum das okay ist)

Kennst du diese Momente, in denen der Alltag plötzlich implodiert? Es sind keine großen Krisen. Es sind die winzigen Dinge, die gleichzeitig passieren. Ein klassisches Szenario: Ich muss dringend auf Toilette, genau in dem Moment piept die Waschmaschine, weil sie fertig ist, und eigentlich hatte ich mir gerade fest vorgenommen, endlich den Flur zu staubsaugen. … Weiterlesen

#1: Vom Schweigen, von Narben und dem Mut, laut zu denken

Lange Zeit dachte ich, es sei der sicherste Weg: alles herunterschlucken, in sich hineinfressen, bloß keinen Raum einnehmen. Bloß nicht wichtigmachen. Wer schweigt, der eckt nicht an. Wer unsichtbar bleibt, macht sich nicht angreifbar. Aber die Wahrheit ist: Dieses Totschweigen löst nichts. Es gärt nur im Verborgenen. Mit diesem Blog breche ich mein eigenes Schweigen. … Weiterlesen